Rauchen und Schwangerschaft
Rauchende Männer und Frauen reduzieren deutlich ihre Chance ein gesundes Kind zu zeugen. Rauchen verändert das Erbgut. Jede Zigarette führt zu Veränderungen an den DNA-Strängen in den Zellen. Viele davon können vom Körper repariert werden, aber nach Schätzungen hinterlässt jede einzelne Zigarette trotzdem rund zehntausend Mutationen.
- Rauchende Frauen sind weniger empfängnisbereit als Nichtraucherinnen.
- Die Chancen einer erfolgreichen Reagenzglasbefruchtung halbieren sich.
- Erhöhtes Risiko für eine Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaft.
- Gifte im Tabakrauch schädigen auch das Erbgut in den Spermien und verringern damit die männliche Zeugungsfähigkeit.
- Rauchen kann die Samenzellen so schädigen, dass diese nach der Befruchtung zu geringem Geburtsgewicht, spontanen Fehlgeburten, Erbschäden und erhöhtem Krebsrisikos des Kindes führen können.
- Genetisch geschädigte Spermien stark rauchender Väter verdoppeln das Mißbildungsrisiko Neugeborener.
- Unter den Männer, die unter Impotenz leiden, sind zwei Drittel Raucher.
- Die Zahl und Beweglichkeit der Spermien sind beeinträchtigt.
Rauchen in der Schwangerschaft – die Folgen:
- Totgeburtenrisiko steigt um 33 Prozent
- Fehlgeburtenrisiko steigt um 50 Prozent
- Frühgeburtenrisiko und Geburtskomplikationen nehmen zu
- Geburtsgewicht sinkt um 100 bis 300g
- Risiko des plötzlichen Kindstodes steigt (um 700 % bei 20 Zig. täglich)
- Risiko geistig zurückgebliebener Babys steigt um 100 Prozent
- Risiko des Kindes an Asthma zu erkranken steigt
- Risiko der Kinder an ADHD (Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität) zu erkranken steigt um 200 Prozent
- Der IQ liegt durchschnittlich unterhalb dem von Nichtraucherkindern
- Kinder mit der seltenen Legg-Perthes-Krankheit stammen zu über 80 Prozent aus Raucherhaushalten
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